Mein allererstes Mandat begann eigentlich als Projekt zum digitalen Marketing. Eine Schreinerei, Traditionsbetrieb, rund 20 Mitarbeitende. Wir saßen kaum zusammen, da war klar: Das eigentliche Thema war nicht das Marketing. Es war die Übergabe, an der Vater und Sohn fast zerbrochen wären.
Der Senior wollte noch zehn Jahre weitermachen. Der Junior wollte nicht mehr warten. Festgefahren.
Ich habe den Senior eine einzige Frage gefragt: Mit wie vielen Jahren hast du eigentlich selbst übernommen?
Es kam heraus: deutlich früher, als sein Sohn jetzt schon alt war. Und plötzlich ging es nicht mehr um „loslassen oder nicht", sondern um die Frage, welche Rolle der Senior künftig ausfüllen will – statt welche er aufgeben muss.